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didacta 2017 – Eindrücke

Didacta 2017 Eindrücke

Die Messe fand vom 14.02.2017 – 19.02.2017 jeweils von 9:00 bis 18:00 statt. Das Messegestöhne gehört unter Ausstellern zum guten Ton, wird aber aus Höflichkeit natürlich nicht den Besuchern erzählt. Ich möchte aber ehrlich berichten und dazu zählt auch, wie anstrengend solche Tage sind.

Man steht nun mal täglich 10 Stunden an seinem Stand, für das normale Tagesgeschäft und Mails sind keine Zeit und das schlaucht natürlich. Zusätzlich ist es auf Messen sehr laut, weshalb man laut sprechen muss und man erzählt am Tag gefühlt immer nur das selbe. Ich schreibe das aber nicht, um das traurigste Lied der Welt auf der kleinsten Violine zu spielen, sondern weil ich überrascht bin, wie viel Spaß mir die Messe an jedem einzelnen Tag gemacht hat.

Die Themen OneNote, Surface und digitale Notizen begeistern mich tatsächlich so sehr, dass ich auch am letzten Messetag immer noch gerne den Besuchern davon erzählt habe. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

Aber welche Informationen habe ich in den Messegesprächen erfahren? Welche Eindrücke durfte ich sammeln?


Tablet-Klassen

Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass mir viele Lehrer von Tablet-Klassen an ihren Schulen erzählt haben. Als ich letztes Jahr in Köln war, gab es nur sehr wenige davon und diese waren meistens Show-Projekte.

Dieses Jahr hatte ich den Eindruck, dass ein Drittel der Schulen solche Klassen bieten. Dabei gibt es viele iPad-Klassen, aber auch Windows Tablet-PCs sind häufig vertreten. Auch das Schüler ihre Eigengeräte mitbringen, was über Elternfinanzierung läuft, habe ich von vielen Lehrern gehört. Eine Menge Schulen haben inzwischen stiftbasierte Wide-Boards und sind insgesamt technisch gut ausgestattet.

Natürlich gibt es immer noch sehr viele Schulen, bei denen das Geld für solche Dinge einfach fehlt und die mehr Unterstützung brauchen. Mein Eindruck ist nicht, dass alle Schulen technisch voll ausgestattet sind, aber insgesamt war ich doch davon überrascht wie viel sich in dem Bereich in einem Jahr getan hat.

Papierlos arbeiten Schüler aber meist leider trotzdem noch nicht, was mich zu dem nächsten Punkt bringt.

OneNote

Das Programm was nach meiner Meinung am besten dafür geeignet ist digitale Notizen anzufertigen ist inzwischen gut bekannt. Es gab kaum Besucher, die noch nie davon gehört haben. Die meisten Lehrer haben es aber leider nur mal auf dem PC gefunden, vielleicht kurz reingeschaut oder kennen es von ausschließlich von Kollegen die es einsetzen.

Ich habe dann immer gezeigt, wie ich OneNote im Studium eingesetzt habe und das begeisterte die Mehrheit.

Es gab aber auch einige, die mir erzählt haben, dass sie es im Unterricht einsetzten und davon total begeistert sind. Auch das neue Kursnotizbuch-Feature kennen von diesen Personen einige. Dass so viele Besucher inzwischen wissen, dass es OneNote gibt und was man damit machen kann, hat mich ziemlich gefreut. Noch vor zwei Jahren sah das nämlich ganz anders aus.

Surface

Kommen wir zu dem in meinen Augen besten Tablet-PC, den es momentan gibt. Microsoft hat es mit dem Surface wirklich geschafft eine Marke zu schaffen, die die Leute kennen. Ich habe mit niemanden gesprochen, der ein Surface noch nie gesehen oder den Namen noch nie gehört hat. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung, dass man immer wieder auf das Surface angesprochen wird, wenn man eins hat.

Wie bei OneNote haben mir viele Leute erzählt, dass sie ein Surface haben und damit total zufrieden sind. Da es seit dem Pro 4 und dem Book seit der letzten Didacta keine wirklichen Neuerungen gibt musste ich zu den Geräten selbst kaum was erzählen.

Das einzige Problem, was die Lehrer mit dem Surface haben ist und bleibt der Preis. Viele Lehrer wollen nicht so viel Geld für ihre eigene technische Ausrüstung ausgeben. Für Tablet-Klassen sind die Preise erst recht zu hoch. Ich wurde daher häufig nach günstigeren Alternativen gefragt. Da wir bei co.Tec der Hardwarepartner für den Bildungsbereich sind, bieten wir auch Geräte von Herstellern, wie Asus, HP und Acer an. Die waren bei uns auf dem Stand auch mit eigenen Tablet-PCs vertreten.

Ich habe die Leute dann zu diesen Herstellern begleitet und sie konnten sich dort über günstige Surface-Alternativen erkundigen. Der Vorteil von solchen Tablet-Geräten wird von den Lehrern deutlich gesehen.

Fazit

Abschließend kann ich nur die Aussage vom Anfang wiederholen, dass es mir unheimlich Spaß gemacht hat und ich für die Themen immer noch brenne. Weiterhin hat mich freudig überrascht wie viele Lehrer das Surface und OneNote kennen, solche digitale Technologien einsetzen und ich glaube daher, dass die Schulen auf einem guten Weg in der Digitalisierung sind. Ich bin auf das nächste Jahr gespannt.

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