Kurs Nordwest - Mit dem Schiff nach Grönland

Kurs Nordwest - Mit dem Schiff nach Grönland
Kurs Nordwest - Mit dem Schiff nach Grönland
   

Seit frühester Kindheit haben Kari (14) und Jakob (12) einen Traum: sie wollen nach Grönland! Im Spätsommer 2008 geht dieser Traum in Erfüllung. An Bord der MS Albatros starten Kari und Jakob von Bremerhaven eine Schiffsreise, die sie über die Färöer und Island bis nach Grönland führen wird. Die beiden Jugendlichen folgen den Spuren der abenteuerlichen Wikinger, die schon vor einem Jahrtausend auf derselben Route die Färöer, Island und auch Grönland besiedelten.

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Artikel Nr.: 710060_0082022 Hersteller Nr.: 978-3-86563-490-0

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- Bildformat 16 : 9 HD
- Tonformat stereo
- Ländercode 02
- DVD-Typ 5
- Sprachen deutsch
- Lauflänge Hauptfilm 58 Min


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Seit frühester Kindheit haben Kari (14) und Jakob (12) einen Traum: sie wollen nach Grönland! Im Spätsommer 2008 geht dieser Traum in Erfüllung. An Bord der MS Albatros starten Kari und Jakob von Bremerhaven eine Schiffsreise, die sie über die Färöer und Island bis nach Grönland führen wird. Die beiden Jugendlichen folgen den Spuren der abenteuerlichen Wikinger, die schon vor einem Jahrtausend auf derselben Route die Färöer, Island und auch Grönland besiedelten.


Die MS Albatros nimmt zum dritten Mal Kurs auf Grönland. Doch noch nie hat man sich so weit in den Norden der weltweit größten Insel vorgewagt. Die Kollision mit einem Eisberg hätte verheerende Folgen, und deshalb ist diesmal ein erfahrener Eislotse mit an Bord. Doch gegen einen Sturm ist auch der Eislotse machtlos. Das mächtige Kreuzfahrtschiff schaukelt wie eine Nussschale durch die haushohen Wellenberge, die meisten Passagiere und selbst Crewmitglieder werden seekrank. Insgesamt 19 Scheiben gehen zu Bruch und der Kapitän gibt zu, dass er auf diesem Schiff einen solchen Sturm noch nie erlebt hat!

Klimaforscher registrieren schon lange eine Zunahme der Stürme gerade im Nordatlantik, wo vom Golfstrom erwärmte Luft aus dem Süden auf polare Luftmassen treffen. Im Gespräch mit dem Kapitän erkennen Kari und Jakob, dass Klima und Wetter gerade in der Seefahrt schon immer ein wichtiges Thema waren.  

Auch die Besiedelung Grönlands durch die Wikinger vor 1000 Jahren wurde durch eine kurzfristige Klimaerwärmung ermöglicht. Gegen Ende des Mittelalters, als das Klima wieder rauer wurde, brach der Schiffsverkehr nach Grönland ab und die dort lebenden Wikinger hat man einfach vergessen.  

Die rund 55.000 heute in Grönland lebenden Menschen sind zum größten Teil Inuit (Dänen stellen eine Minderheit dar). Über Generationen lebten sie im Einklang mit der Natur. Das war nicht immer einfach, wie Kari und Jakob im Gespräch mit der grönländischen Wirtschafts- und Außenministerin Aleqa Hammond erfahren.  

Heute - so erklärt die sympathische und zu unserer Überraschung deutsch sprechende Ministerin - muss sich ihr Volk vor allem mit den Änderungen durch den Klimawandel arrangieren.  

Diesen Eindruck teilen viele Grönlander, die Kari und Jakob auf ihren Landgängen in Nuuk, Quasigianguit, Sisimiut, Quaqortoq, Aasiat und Ilulissat kennen lernen und interviewen. Dabei wird immer wieder ein Wesenszug der Grönländer offensichtlich: die Menschen sind sehr zurückhaltend, fast schüchtern, doch dabei ausgesprochen freundlich. Ihr Lächeln ist einladend, ansteckend und wirkt nie maskenhaft.
Dies ist angesichts der rauen Wirklichkeit bemerkenswert, denn kaum eine Region dieser Erde macht seinen Menschen das Überleben so schwer. In Ilulissat besuchen Kari und Jakob eine Klippe, von der sich die alten und kranken Menschen in Notzeiten in den Tod stürzten. Eine grausame Tradition, die erahnen lässt, wie schwer das Überleben in dieser Polarregion gewesen sein muss.  

Heute unterscheidet sich das Leben der Grönländer kaum von unserem: Satellitenfernsehen, Internet, Mobiltelefone - Grönland ist ein modernes Land mit allem was dazugehört. In Quasigianguit lernen Kari und Jakob die Miniput-Band kennen. Die im Durchschnitt gerade mal 12jährigen Musiker spielen knallharte Rockmusik. Und das auf grönländisch!  

Wer Grönland besucht, will das Eis sehen. Dabei wird oft vergessen, dass gerade die Küstenregionen des Südens ein eisfreies, doch faszinierendes Naturparadies darstellen. Die tief eingeschnittenen Fjorde mit ihren grünen Küstenstreifen unter schneebedeckten Gipfeln verzaubern jeden Besucher. Hier hat der Klimawandel bereits zu drastischen Veränderungen geführt: Schaf- und Rinderzucht sind heute möglich, ebenso der Kartoffelanbau und an manchen Orten entstehen sogar wieder Wälder.  

Auch ein Besuch der Inlandseiskappe macht deutlich, warum viele Grönländer trotz oder gerade wegen des Klimawandels positiv in die Zukunft blicken, denn da wo das Eis zurückgeht, lassen sich heute Bodenschätze, darunter Erze und Mineralien, abbauen. Hinzu kommen Erdölfunde entlang der Grönländischen Küste. Nicht zufällig hat Grönland im November 2008 für noch mehr Unabhängigkeit von Dänemark gestimmt: über kurz oder lang ist man auf die finanzielle Unterstützung des Mutterlandes nicht mehr angewiesen sein und strebt deshalb die völlige Unabhängigkeit an.  

Landschaftlicher Höhepunkt der Grönlandreise ist die Diskobucht und insbesondere der Eisfjord mit seinem Kangia Gletscher. Nirgendwo auf der nördlichen Halbkugel gibt es so große Eisberge zu bestaunen wie hier. Von der zerklüfteten Steilkante des Eisstroms, der sich um durchschnittlich rund 20 Meter pro Tag in die Bucht vorschiebt, brechen alljährlich etwa 35 Kubikkilometer Gletschereis ab. Bis in die 90er Jahre war der Eisfjord komplett zugefroren, heute werfen hier die Fischer ihre Netze aus. Die UNESCO hat den Eisfjord 2004 zum Weltkulturerbe ernannt.

Das Team

Kari und Jakob, die beiden Protagonisten, haben bereits in mehreren Filmen mitgewirkt, u.a. in Reinhard Kungels Kinospielfilm „Ekkelins Knecht“ und in der Kinderdoku „Guédelon - Wir bauen eine Ritterburg“.  

Wissenschaftlich betreut wurde das Filmprojekt von der Geographin Ingrid Kungel.  

Autor und Regisseur Reinhard Kungel kennt den Norden: rund zwei Dutzend Filme haben ihn und seine Teams immer wieder nach Dänemark, Island, Norwegen, Schweden und Kanada geführt. Seine Dokumentation „Bergbauern in Norwegen“ wurde von den öffentlich-rechtlichen Anstalten bereits über 30 Mal ausgestrahlt. Hinzu kommen Filme für das Kinderprogramm von SWR und WDR.

 
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