Das Microsoft Surface Dock

 

Der Vorteil von einer Docking Station liegt ganz klar auf der Hand. Wenn man mit seinem mobilen Arbeitsgerät im Büro ankommt, möchte man natürlich nicht Maus, Tastatur, Bildschirm, usw. einzeln anschließen, sondern das alles über eine Docking Station verbinden. Damit das Surface auch am Arbeitsplatz bequem als Rechner eingesetzt werden kann, gibt es für das Surface Pro 3, Pro 4 und Book ein spezielles Dock, welches ich in diesem Artikel beschreiben möchte.

Eine klassische Docking Station hat häufig folgenden Nachteil. Der meist daran angeschlossene Laptop verliert seine Mobilität, da die Docking Station sehr stationär sind. Die Surface 2-in-1 Geräte sind für mich die mobilsten Arbeitsgeräte, die es zurzeit gibt. Es wäre daher sehr schade, wenn genau diese Eigenschaft durch eine starre Docking Station verloren ginge. Ich bin deshalb sehr froh, dass es Microsoft mit dem Surface Dock gelungen ist den klassischen Arbeitsplatz und einen flexiblen PC zu verbinden. Das neue Surface Dock sieht folgendermaßen aus:

 SurfaceDock

Es ist quasi eine kleine, schwarze Kiste, die auf dem Schreibtisch steht. Auf dem Bild oben ist übrigens die Rückseite zu sehen. Wenn man das Surface Dock zum ersten Mal in die Hand nimmt, dann staunt man wie schwer es ist. Das ist natürlich sinnvoll, damit es durch die daran angeschlossenen Kabel nicht einfach vom Schreibtisch gezogen wird. Es sind folgende Anschlüsse vorhanden:

  • Stromversorgung für das Dock und gleichzeitiges Aufladen des Surfaces
  • Netzwerkbuchse
  • Klinkenanschluss für den Tonausgang
  • 2 Mini-DisplayPort Ausgänge, wodurch 2 Monitore gleichzeitig betrieben werden können
  • 4 USB 3.0 Buchsen, wovon 2 an der Vorderseite vorhanden sind

Bei den Monitoren ist zu beachten, dass 2 Monitore an das Dock angeschlossen werden können und der Surface Bildschirm als dritter Monitor aktiv bleibt. Beim Surface Pro 4 kann sogar noch ein vierter Monitor über den Mini-DisplayPort Ausgang am Gerät selbst angeschlossen werden! Das Surface Book unterstützt dies nicht.

Das Surface Dock kann ganz bequem über ein einziges Kabel mit dem Surface verbunden werden. Das Kabel ist ca. 40cm lang und wird einfach an die Ladeschnittstelle angeschlossen.

 Surface Dock eingesteckt

Das tolle dabei: Durch das lange Anschlusskabel ist das Surface auch im angedockten Zustand total flexibel und kann als Schreibtablet vor sich auf dem Schreibtisch aufgestellt werden. So kann man – auch wenn das Gerät mit Maus und Co verbunden ist – ganz normal handschriftliche Notizen in OneNote erstellen oder Zeichnungen anfertigen.

Surface Dock in Benutzung 

Außerdem bleibt der Schreibtisch schon aufgeräumt und ordentlich, da alle Kabel auf der Rückseite des Docks angeschlossen werden. Es ist so hoch, dass man in einer normalen Sitzposition die Kabel nicht sieht.

Für jeden, der sein Surface auch Zuhause als Hauptrechner nutzen und dabei sogar noch handschriftliche Notizen anfertigen möchte, ist das Surface Dock eine sinnvolle Investition und absolut zu empfehlen.

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