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Erfahrungsbericht Asus T302C

Die Asus Transformer Pads kenne ich schon seit vielen Jahren und eine sehr frühe Generation war mein erstes 2-in-1 Gerät. Damals noch ganz ohne Stift und mit Android als Betriebssystem. Inzwischen hat sich bei Asus in dieser Gerätereihe einiges getan und mir hat die Richtung, in die sie sich entwickelt haben, sehr gut gefallen. Dazu gehört zum Beispiel, dass sie mittlerweile auf Windows als Betriebssystem setzten.

Ich bin sehr froh, dass man mir das neuste Gerät der Transformer Pad-Reihe, das T302C, als Testgerät zur Verfügung gestellt hat. In den folgenden Kategorien musste sich das Gerät beweisen.

Material, Haptik und Design 

Schon beim Auspacken habe ich erfreut festgestellt, dass das T302C nicht vollständig aus Kunststoff ist. Die Rückseite des Tablet-Teils und auch die Oberseite des Tastatur-Teils sind aus Aluminium und fühlen sich sehr hochwertig an. Zusätzlich ziert ein geschliffener Alu-Rahmen Tablet und Tastatur. Dieser macht optisch einiges her. Lediglich das Display und die Unterseite der Tastatur sind aus Kunststoff, was die Haptik aber nicht wirklich beeinträchtigt.

 T302-geschlossen

Allerdings sind die Rückseite des Tablets und Auflagefläche der Tastatur sehr anfällig für Fingerabdrücke. Das ist mein einziger Kritikpunkt an dem Material und der Haptik. Die Verarbeitung des 2-in-1 Geräts ist einwandfrei.

Der Tablet-Teil kann einfach von der Tastatur abgezogen werden. Beim Zusammenstecken sorgen starke Magnete dafür, dass Tablet und Tastatur wieder gekoppelt werden. Diese Magnete sind so stark, dass das Unterteil auch dann nicht abfällt, wenn man das Gerät am Tablet greift und hochhebt. Hier hat Asus also sehr vorrauschauend gedacht. Das An- und Abdocken des Tablets ist meiner Meinung nach sehr gut gelöst worden.

Das Display hat mit 2560 x 1440 Pixeln eine sehr hohe Auflösung und eine gute Helligkeit. Es sticht jetzt nicht überwältigend zwischen anderen Geräten heraus, sondern ist einfach grundsolide.

Die Tastatur vom T302C ist leider nur ok, aber da ich hauptsächlich mit einer mechanischen Tastatur arbeite, bin ich vielleicht auch einfach einen zu hohen Standard gewöhnt. Fürs normale Tippen finde ich sie aber ok. Das Touchpad hingegen gefällt mir deutlich besser, da es sich sehr angenehm anfasst und genau reagiert. Hier finde ich lediglich, dass es etwas zu klein geraten ist. Ich hätte mir ein größeres Touchfeld gewünscht.

 Asus T302 Tastatur

Über den Stift habe ich extra ein Video gemacht, dass am Ende des Berichts zu finden ist. Ich komme auf diesen aber im Fazit noch mal zu sprechen.

 Asus T302 Stift

Was ich sehr gut finde die zahlreichen Anschlüsse, die das Transformer Pad hat. Es gibt an der Tastatur zwei USB 3.0 Ports und am Tablet zwei USB Typ C Ports. Ein USB Typ C Anschluss am Tablet dient zum Aufladen des Geräts. Zusätzlich liegt noch ein USB Typ C zu USB 3.0 Adapter bei, damit man auch normale USB-Geräte anschließen kann, wenn man nur mit dem Tablet arbeitet.

Auch ein Micro SD-Slot zur Speichererweiterung ist vorhanden. Ich hätte mir jedoch noch einen Display-Port gewünscht, um das Gerät an einen externen Monitor anzuschließen, aber dafür kann man ja auch USB Typ C Adapter kaufen.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Asus bis zu 15 Stunden und das ist tatsächlich auch meine Erfahrung. Bei meiner Nutzung mit Stand-by über Nacht konnte ich 3 Tage lang mit einer Ladung arbeiten. Natürlich muss die Tastatur dafür angeschlossen sein, denn in dieser befindet sich der größere der beiden Akkus.

Hardware

Als nächste möchte ich ein bisschen tiefer in die technische Ausstattung des Asus T302C einsteigen. Als Prozessor war in meinem Testgerät ein Intel m3-Prozessor der 6. Generation verbaut. Leider wurde noch nicht veröffentlicht, welche Ausstattungspakete es geben wird und ob auch der m5 oder m7 gewählt werden kann. Wichtig ist, dass es sich bei den m-Prozessoren um die Tablet-Variante von Intel handelt. Die richtige Laptop-Variante ist nämlich die i-Reihe. Nachteil der m-Prozessoren ist, dass sie langsamer sind und der Vorteil ist, dass sie ohne Lüfter auskommen. So hat auch das T302C selbstverständlich keinen Lüfter, der für störende Geräusche sorgen könnte.

In meinem Test, in dem ich hauptsächlich mit Office gearbeitet und im Internet gesurft habe, war das Gerät aber immer schön schnell und performant.

Der Arbeitsspeicher kann bis zu 8 GB groß und die Festplatte eine Kapazität von bis zu 516 GB SSD Speicher haben (bei mir war sie aber kleiner).

 Asus T302 System

 Asus T302 Festplatte

Der interne Speicher kann wie schon gesagt über eine Micro SD-Karte erweitert werden.

Ich bin ja kein Fan vom runterschreiben von technischen Daten und habe mit dem T302C die Erfahrung gemacht, dass ich durch den großen Arbeitsspeicher viele Anwendungen parallel geöffnet haben kann, ohne, dass die Performance darunter leidet. Die Rechenleistung ist für Office, Mails, Multimedia und Internet schnell.

Fazit

Was kann ich abschließend zum Asus Transformer Pad T302C sagen?

Verglichen mit dem Transformer Pad, welches ich damals hatte hat Asus wirklich gute Arbeit in diese Gerätereihe gesteckt und ein sehr ordentliches Produkt auf den Markt gebracht. Mir gefällt es optisch, die verwendeten Materialien sind hochwertig und es ist wertig verbaut. Außerdem fühlt es sich gut in der Hand an.

Der Stift funktioniert wirklich sehr genau und bringt ein sauberes Schriftbild aufs Display. Leider hätte bei ihm ein hochwertigeres Material verwendet werden können, damit er ein noch größerer Handschmeichler wäre.

Der Arbeitsspeicher und die Festplatte sind Dinge, bei denen das T302C den hochleistungs 2-in-1 Geräten auf dem Markt nicht nachsteht. Lediglich der Prozessor kann diesen Vergleich nicht mithalten. In der Praxis war er für die meisten Anwendungen dennoch ziemlich zügig, wenngleich er für wirklich anspruchsvolle Aufgaben sicher nicht ausgelegt ist (zumindest die m3-Version).

Unterschrift Daniel


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