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Hands On Surface 3

Ich habe freundlicherweise ein Surface 3 mit Tastatur und Stift durch die co.Tec GmbH zur Verfügung gestellt bekommen. Deshalb soll es in diesem Artikel über das erste Hands-On des Surface 3 gehen.

surface3-package

Das wertvolle Packet kam am Freitag und glücklicherweise war ich an diesem Tag früh genug Zuhause, um es persönlich anzunehmen. Surface, Tastatur und Stift sind dabei einzeln verpackt.

Da man nicht nur an Weihnachten damit beginnt das kleinste Geschenk zuerst auszupacken, widme ich mich nun in dieser Reihenfolge den Produkten und werde sie kommentieren und oft mit dem Surface Pro 3 vergleichen.

Beim Stift gibt es keinen Unterschied zu dem Stift, der beim Surface Pro 3 beiliegt. Er fühlt sich hochwertig und angenehm in der Hand an und ist gut verarbeitet. Diesen Stift habe ich in meinem letzten Artikel ausführlich beleuchtet, sodass ich mir hier weitere Worte spare.

Als nächstes folgt das neue Type Cover. Auf den ersten Blick ist kein großer Unterschied zwischen dem Type Cover des Surface Pro 3 zu erkennen. Natürlich ist es ein bisschen kleiner, da das Surface 3 an sich auch kleiner ist und an der Dicke hat sich nichts geändert. Bei genauem Hinsehen fallen jedoch Details auf. Die oberste Leiste mit den Sondertasten wurde sinnvoll umgestaltet, sodass man nun auch endlich die Bildschirmhelligkeit direkt über die Tastatur ändern kann. Leider ist das Touchpad mit dem gesamten Cover auch etwas kleiner geworden, aber die Tasten der Tastatur an sich sind fast gleich groß geblieben. Da ich diesen Artikel auf dem neuen Type Cover tippe kann ich wirklich sagen, dass man beim Schreiben keinen wirklichen Unterschied bemerkt, was Tastengröße und –abstände angeht. Die Tasten fühlen sich bei dem neuen Type Cover jedoch deutlich hochwertiger an, als beim Surface Pro 3 und der Druckpunkt ist fester und angenehmer gewählt. Ich habe schon immer gerne auf der Tastatur des Surface Pro 3 getippt und war begeistert, dass trotz der geringen Dicke ein solcher Schreibkomfort und sogar Tastenbeleuchtung geboten wird, jedoch ist die Tastatur des Surface 3 für mich sogar noch einen Ticken besser. Wie gewohnt kann man auch das neue Type Cover dank des Magnetstreifens am oberen Ende der Tastatur in einem angenehmen Winkel an das Surface „anklipsen“, was das Schreiben nochmal angenehmer macht. Zudem passt das neue Cover einfach perfekt, um das Surface einfach per Zuklappen zu sperren und den Bildschirm zu schützen.

Das neue Surface 3 unterscheidet sich äußerlich vom Surface Pro 3 vor allem in der kleineren Größe. Statt 12‘‘ ist das Surface 3 nur noch 10,8“ groß. Da es zudem auch fast 200g leichter ist fühlt es sich als Tablet in der Hand deutlich besser an, als das Surface Pro 3. Schon nach ein paar Tagen habe ich mich dabei ertappt, dass ich für Arbeiten in der Hand lieber nach dem Surface 3 greife, weil es einfach besser in den Händen liegt.

Der neue Kickstand ist nicht mehr stufenlos verstellbar, sondern hat nun 3 fest vorgegebene Stufen und wenn ich ganz ehrlich bin, dann finde ich diesen vermeintlichen Schritt zurück richtig gut. Der Kickstand wirkt nun wieder deutlich stabiler, sicherer und hat kein Spiel mehr, wie es beim Surface Pro 3 war. Bei diesem Gerät habe ich heute noch Angst den Kickstand zu beschädigen, wenn ich ihn bewege und die Aluminiumbleche in der Halterung machen manchmal beängstigende Geräusche. Das ist bei dem neuen Surface überhaupt sich so und gerade für den Einsatz in der Schule finde ich das eine gute Entscheidung. Weiterhin gibt es quasi noch eine Notfallstufe, wenn der Kickstand in der dritten Position zu stark belastet wird, dann springt er aus der Halterung und verhindert so schlimmere Schäden. Natürlich lässt er sich danach jederzeit wieder einrasten und gewohnt verwenden. Auch dieses neue Feature finde ich vor dem Hintergrund eines Schuleinsatzes der Geräte sehr sinnvoll.

surface3-vs-pro3

Ein weiterer für mich bisher rein positiver Aspekt: Das Surface 3 hat keinen aktiven Lüfter mehr. Im Büro oder in der Uni wird sich öfters über das Lüftergeräusch des Surface Pro 3 beschwert und auch mir fällt es ab und zu unangenehm auf. Das kann beim neuen Surface natürlich nicht passieren, da gar kein aktiver Lüfter vorhanden ist. Außerdem wurde bei mir das Surface 3 noch nie so warm, wie es das Pro 3 gerne mal wird. Das ist natürlich nur möglich, weil ein neuer Prozessor in dem Surface 3 verbaut ist. Der neue Intel Atom Prozessor ist natürlich nicht so leistungsstark, wie der i7 in meinem Surface Pro 3, jedoch bin ich überzeugt, dass er locker mit dem i3 Prozessor eines Pro 3 mithalten kann.

Bisher bin ich vom Surface 3 absolut begeistert und ich bin von diesem Gerät genauso überzeugt, wie vom Surface Pro 3. Ich benutze mein Surface Pro 3 weiterhin für hochanspruchsvolle Aufgaben, wie z.B. Matlab oder Siemens SPS Programmierung, jedoch in der Uni und Zuhause greife ich immer lieber zum Surface 3, weil es besser in der Hand liegt, mir die Tastatur besser gefällt und der Lüfter nicht stört.

 

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