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Unterrichtsthema: Cybermobbing in der Schule

Thematik Cybermobbing

Mit dem Film „Homevideo“ sorgte Kilian Riedhof 2011 für Aufregung in Deutschland. Der Fernsehfilm ist inspiriert von den zum Teil extremen Entwicklungen in sozialen Netzwerken. Realitätsnah bringt der Regisseur die Zuschauer in eine Welt des brutalsten Mobbingausmaßes. Wer schon einmal mit Mobbing oder Cybermobbing als Opfer oder Täter in Berührung gekommen ist, begreift schnell welche Kreise die Thematik ziehen kann. Dieser Film greift auf, was über die neuen Medien wie Internet und Handys heute als verlängerter Arm des Mobbings immer aktueller wird, nämlich das sogenannte Cybermobbing oder auch Cyberbullying.

Leider wird es heute, besonders durch neue Medien, immer leichter Mitmenschen, wie Lehrer, Schüler oder Nachbarn zu demütigen und anzugreifen. Schulhöfe werden dabei gerne genutzt um neueste Videos oder Photos mit Handys und Smartphones für die Ewigkeit festzuhalten.

Während das Mobbing dann die direkte Konfrontation zwischen Täter und Opfer sucht, schafft das Cybermobbing einen anonymen Weg für den Täter.

In einer Partnerschaft hat co.Tec die Thematik Cybermobbing speziell für den Schulunterricht aufbereitet. Eine umfangreiche Präsentation klärt Schüler auf, was diese Form das psychischen Terrors anrichten kann und wie sich Betroffene, Beteiligte und auch Unbeteiligte verhalten können. Vor allem im Rahmen von Projektarbeiten oder in einer Vertretungsstunde kann dieses Thema aufgriffen werden um Schüler aufzuklären und zu sensibilisieren.

Das kostenfreie Unterrichtsmaterial steht Ihnen als Download zur Verfügung und enthält PDFs mit Poster, Handzetteln und didaktischem Material.

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen zu diesem Thema mit. Wie reagieren Ihre Schüler auf die Darstellung und Vorschläge?

Und kurz noch zum Inhalt des Films, der sich eventuell auch gut als Diskussionsbasis im Unterricht verwenden lässt:

Jakob (Jonas Nay) ist ein verschlossener, sensibler 15-Jähriger mitten in der Pubertät. Er filmt alles mit seiner Videokamera, was ihn gerade bewegt. Seine Eltern Claas (Wotan Wilke Möhring) und Irina (Nicole Marischka) sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt um mitzubekommen was ihren Sohn bewegt. Sie stecken mitten in einer Ehekrise. Als Jakobs Mutter ihm eröffnet, dass sie sich von Ihrem Mann trennen und ausziehen wird, zieht er sich noch mehr in sich zurück.
Auch in der Schule bekommt Jakob Probleme, doch eigentlich ist ihm das alles egal, denn er hat nur Augen für Hannah (Sophia Boehme), in die er verliebt ist. Als er gerade beginnt, ihr näher zu kommen, gerät ein selbstgedrehtes, kompromittierendes Video von Jakob in die Hände seiner Mitschüler. Noch bevor Jakob es sich zurückholen kann, stellt es ein Mitschüler ins Internet - in kürzester Zeit verbreitet sich das Video in der ganzen Schule. Von allen Seiten wird Jakob daraufhin ausgelacht und gemobbt. Über das Internet erhält er in Chatrooms dutzende Hassbotschaften. Auch Hannah bricht den Kontakt ab.

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