Aufklären und Vorbeugen wichtiger denn je! Kostenlose Unterrichtsmaterialien zum Thema Cybermobbing

Ein Präventionsprogramm der Firma co.Tec zum Thema Cybermobbing mit Unterlagen zum Download für Präsentationen in der Schule 

Traurigkeit und Verunsicherung, Angst vor der Schule und Aggressivität, Schlaflosigkeit, Stress, Flucht in Tagräume. Dies sind nur einige der Folgen, die Cybermobbing nach sich zieht. Je nach Charakter der beteiligten Personen, der Schwere des Angriffs und den möglichen Lösungswegen wirken sie sich unterschiedlich stark auf das Mobbing Opfer aus. Im schlimmsten Fall können die psychischen Verletzungen bei Jugendlichen sogar im Suizid enden, so wie im Film Homevideo von Regisseur Kilian Riedhof.

Einfühlsam und realitätsnah erzählt, berührt dieser Film im Sommer 2011 Millionen von Fernsehzuschauern. Glaubhaft, anschaulich und ohne Übertreibungen werden das Einzelschicksal eines pubertierenden Jugendlichen in Deutschland und die negativen Auswirkungen der Durchdringung des Internets in allen Lebensbereichen dargestellt.

Cybermobbing ist auch heute noch ein großes Thema, mit Tendenz steigend

Mobbing im Internet ist unter Schülern sehr verbreitet. Laut der Jim Studie 2014 nimmt Online-Mobbing bei Jugendlichen weiter zu. Jeder sechste Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren soll demnach selbst schon einmal persönlich mit dem Thema in Kontakt gekommen sein. Mehr als ein Drittel der Befragten haben schon einmal miterlebt, wie Bekannte und Freunde im Netz heftig gemobbt worden. Immer öfter wird in den Medien von besonders schlimmen Fällen mit tragischem Ausgang berichtet.

Für die seelische Gesundheit der jungen Generation ist es daher unverzichtbar, dem Thema Cybermobbing insgesamt mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Sowohl zu Hause als auch in der Schule, als Bestandteil des Unterrichts, sollten die Kinder und Jugendlichen sensibilisiert werden, über die negativen Seiten des Lebens in der digitalen Welt.

Medienkompetenz als Prävention gegen Cybermobbing

Bei der Vermittlung der Medienkompetenz im Unterricht ist es daher wichtig, den Schülern nicht nur beizubringen wie man die technischen Geräte bedient und die neuen Medien effektiv nutzen kann. Auch über den Umgang und die Verhaltensregeln in der digitalen Welt in Bezug auf Ethik und Gesetze müssen sie aufgeklärt werden.

Denn viel zu oft stellen Kinder und Jugendliche spontan selbstgedrehte Videos ins Internet oder kommentieren mal eben nebenbei einen Beitrag, ohne über die Auswirkungen auf den anderen oder sich selbst nachzudenken.

Die Schnelllebigkeit und Spontaneität vereint mit „Cool sein, dabei sein“ lässt sie unbedacht Grenzen überschreiten. Unter dem Mantel der Anonymität im Internet gepaart mit Gruppendynamik, können aus Spaß oder Unbedarftheit schnell Beleidigung und Bloßstellung einer anderen Person werden. Dass es sich dabei bereits um Cybermobbing handelt, erkennen viele leider oft zu spät.

Doch nicht nur unbedachte Handlungen können zu Cybermobbing führen. Manche Täter nutzen das Internet über zahlreiche Kanäle für gezielte Angriffe auf bestimmte Personen. Dabei können sowohl Mitschüler oder Vereinskameraden und auch Lehrer zum Opfer werden.

Der Unterschied von Mobbing und Cyber-Mobbing ist, dass nach Schulschluss die „mobile Variante“ nicht beendet ist. Die Täter, so genannte Cyber-Bullies, können jederzeit und von überall aus angreifen. Damit wird das Opfer jeder Rückzugsmöglichkeit beraubt.

Zudem ist die Reichweite der betreffenden Posts unüberschaubar groß. Die Inhalte verbreiten sich schnell und sind, sobald sie einmal online sind, schwer kontrollierbar oder zu löschen.

Präventionsprogramme und kostenlose Unterrichtsmaterialien über Cybermobbing bei co.Tec

Dem führenden deutschen Software Händler im Bildungsbereich ist es eine Herzensangelegenheit, dass dem Thema Cybermobbing an Bildungseinrichtungen mehr Beachtung geschenkt wird. Gemeinsam mit ihren Partnern startete co.Tec daher im Jahr 2013 ein Präventionsprogramm für Bildungseinrichtungen.

Speziell für den Schulunterricht haben sie die Thematik vielschichtig und verständlich aufbereitet und eine umfangreiche Präsentation erstellt. Damit ist es möglich, die Schüler im Rahmen von Projektarbeiten, in passenden Unterrichtssituationen oder in Vertretungsstunden aufzuklären und zu sensibilisieren.

Angefangen von der grundsätzlichen Frage „Was ist Cybermobbing?“ über die Auswirkungen im sozialen Bereich bis zu den rechtlichen Konsequenzen und Hilfestellung für die Opfer. Anhand der Unterlagen fällt es den Lehrerinnen und Lehrern leicht, einen interaktiven Austausch über persönliche Erfahrungen mit Cyber-Mobbing anzuregen.

Das 22-seitige Dokument „Cyber-Mobbing - Prävention und Praxistipps für die Schule“ umfasst neben den theoretischen Grundlagen und praxisnahen Informationen zudem Diagnosemethoden, um Mobbing in der Klasse zu erkennen.

Das Unterrichtsmaterial inklusive PDF Dateien mit Poster, Handzetteln, Unterrichtsfolien und weiterem didaktischem Material stellt die Firma co.Tec den Lehrern kostenfrei als Download zur Verfügung.

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